Die Ausbildung zum österreichischen Skilehrer

Skilehrer: Für viele der Traumberuf schlechthin! Du wolltest schon immer wissen, was man eigentlich tun muss, um Skilehrer zu werden? Wir geben dir die Antworten darauf:

Wie es auch in vielen anderen Berufen üblich ist, muss zuallererst eine Ausbildung absolviert werden. Diese ist gesetzlich in den Landesgesetzen der Bundesländer reglementiert und gliedert sich in mehrere aufeinander aufbauende Kursmodule. Der Einstieg erfolgt mit dem sogenannten Skilehrer Anwärter Kurs. An 10 Kurstagen werden sowohl die nötigen praktischen Fähigkeiten als auch umfangreiches theoretisches Hintergrundwissen vermittelt.

Die Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf dem Anfänger- und Kinderunterricht, aber auch die Verbesserung des Eigenkönnens und Kommunikationsfähigkeit stehen auf dem Stundenplan. Bereits nach positiver Absolvierung des ersten Kurses darf in einer Skischule unterrichtet werden. Voraussetzung, um am Anwärterkurs teilnehmen zu können, ist ein Mindestalter von 16 Jahren und das sichere Skifahren bzw. Snowboarden auf allen Pisten. Aufbauend auf den Anwärterkurs erfolgt die Ausbildung zum Landesskilehrer und anschließend zum staatlich geprüften Skilehrer.


Struktur der Ausbildung zum Landesskilehrer


Ausbildung zum Landesskilehrer

Schwerpunkt der Landesskilehrer Ausbildung ist der Unterricht mit fortgeschrittenen Skifahrern, vom parallelen Skifahren bis zum Carven. Außerdem steht das Fahren und auch das Guiden abseits der Pisten im Zentrum der Ausbildung. Entsprechend wird intensiv am Eigenkönnen der Teilnehmer auf- und abseits der Pisten gearbeitet, was die Ausbildung zum Landesskilehrer sehr beliebt bei allen Teilnehmern macht.


Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer

Die Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer wird vom Österreichischen Skilehrerverband (ÖSSV) gemeinsam mit der Bundessportakademie Innsbruck organisiert und durchgeführt. Der Unterricht gliedert sich in insgesamt zwei Semester (theoretische und praktische Teile). Integrierter Bestandteil der Ausbildung ist der "Euro-Test" und eine umfassende Alpinausbildung ("Euro-Security").

Wer die Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer absolvieren möchte, muss über ein sehr gutes Eigenkönnen verfügen und dieses variabel anwenden können. Entsprechend setzt sich die Abschlussprüfung aus einem Riesentorlauf auf Zeit, mehreren Gelände-, Buckelpisten- und  Technikfahrten, die in der Skilehrer-Community als „Schulefahrten“ bezeichnet werden, zusammen.

Nicht umsonst hat diese Ausbildung weltweit einen sehr guten Ruf und sehr hohes Ansehen. Viele, die die staatliche Ausbildung absolviert haben, gründen selbst eine Skischule, sind als Chefskilehrer in Skischulen tätig oder werden zu Ausbildern in der Landesskilehrer-Ausbildung.

Ausbildung zum Skiführer

Als oberste Stufe kann nach der staatlichen Skilehrer-Ausbildung noch die Ausbildung zum Skiführer absolviert werden. Diese Ausbildung ist in Europa einzigartig und beschäftigt sich mit den „alpinistischen“ Aspekten des Skifahrens. Nach Abschluss der Ausbildung ist man beispielsweise berechtigt Skitouren zu führen oder „Heli-Skiing“ zu betreiben.

Zusammenfassung und Ausblick

Wir haben dein Interesse wecken können, um mit der Skilehrer Ausbildung zu beginnen? Dann starte jetzt mit der „Anwärter“ Ausbildung. Die Snowsports Academy bietet dazu mehrere Termine im Jahr an. Für Schüler eignen sich zum Beispiel die Semester-, Oster-, oder Sommerferien dafür.


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